Vorwurf der Unterschlagung

Dieses Thema "ᐅ Vorwurf der Unterschlagung - Strafrecht / Strafprozeßrecht" im Forum "Strafrecht / Strafprozeßrecht" wurde erstellt von P246bgts, 14. Juni 2018.

  1. P246bgts

    P246bgts Neues Mitglied 14.06.2018, 11:58

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    Vorwurf der Unterschlagung

    Hallo, Ich habe hier mal einen fiktiven Fall!

    Also, Person A arbeitet bei einer Firma die Sachen zustellen.
    Diese stellt Person A von zu hause aus zu.
    Die Firma B liefert hierzu die Sachen morgens an die Person A nach hause,so das dieser die Sachen sortieren kann, um Sie dann auszuliefern.
    Die Firma B liefert jeden Tag diese Sachen und nimmt auch nicht zustellbare wieder mit.
    Im laufe der Zeit taucht der Chef von Firma B bei Person A zuhause auf und fragt ob dieser eventuell noch nicht zugestellt Sachen in derWohnung hat, und möchte diese begehen.
    Person A verneint gutgläubig, verweigert aber dem Chef der Firma B den Zutritt zur Wohnung.
    Dieser stellt eine Anzeige wegen Unterschlagung, ohne darauf zu verweisen das die Firma B die Sachen zur Bearbeitung nach hause bringt.
    Bei einer Durch suchung der Wohnung findet die Polizei eine chaotische bis Messi hafte Wohnung vor und in dem Gerümpel auch einige Sachen.
    Die Staatsanwaltschaft erhebt darauf Anklage mit der Anschuldigung Person A hätte diese wissentlich in seine Wohnung verbracht, obwohl die Firma die Sachen immer zu Person A in die Wohnung geliefert hat.
    Person A streitet den besitz der Sache nicht ab, und ist auch einverstanden das diese der Firma B zurückgegeben werden, äußert aber auch das er die Sachen nicht wissentlich in der Wohnung aufbewahrt hat.
    Macht sich Firma B haftbar, Information zur Anlieferung an Person A gegen über der Polizei bei der Anzeige nicht angegeben zu haben?
    Ist eine Verurteilung nach §246 StGb Abs.1 Abs.2 gerechtfertigt?
     
    #1
  2. cherokee

    cherokee V.I.P. 14.06.2018, 12:01

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    AW: Vorwurf der Unterschlagung

    Wenn A die Sachen nicht an die Kunden ausliefert handelt es sich um Unterschlagung. Völlig unabhängig davon, wo Person A die Sachen dafür lagert. Der Chef darf natürlich seinen Verdacht gegenüber der Polizei/Staatsanwaltschaft äußern. Wie sich gezeigt hat, hat sich dieser Verdacht dann auch bestätigt!
     
    #2
  3. Phil79

    Phil79 V.I.P. 16.06.2018, 09:01

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    AW: Vorwurf der Unterschlagung

    So einfach ist das auch nicht: Die Unterschlagung erfordert eine vorsätzliche "Manifestation der Zueignung"; sprich irgendein Verhalten (Tun oder Unterlassen), mittels dessen der "Täter" mindestens billigend in Kauf nimmt, dass die Sachen in seinen Besitz übergehen.
    Beim einfachen Vergessen, dass man etwas in der Wohnung hat, muss das nicht zwingend vorliegen.
     
    #3
  4. Clown

    Clown V.I.P. 16.06.2018, 12:50

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    AW: Vorwurf der Unterschlagung

    Ein solches "Vergessen" wird bei einem gewerblichen Paketzusteller mit jedem Paket immer weniger glaubhaft.
     
    #4
  5. Phil79

    Phil79 V.I.P. 16.06.2018, 13:12

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    AW: Vorwurf der Unterschlagung

    Ich sage ja auch nicht, dass es unbedingt so sein muss; allerdings ist schon auffällig, dass die Sachen irgendwo mitten im Gerümpel stehen.

    Und man sollte auch nicht übersehen, dass die Polizei hier von anderen Tatsachen ausgeht: Wenn man - wie die Polizisten - die Info nicht hat, dass die Sachen durch B in das Haus des A verbracht werden, liegt es mehr als nahe, dass A sich die Sachen zugeeignet hat. Sprich, die Polizei geht davon aus, dass die Sachen durch ein Tun des A in sein Haus gelangt sind. Tatsächlich handelt es sich jedoch um Unterlassen aufseiten des A; und diesbezüglich reicht alleine ein "Verschwinden im Chaos" nicht zwingend aus.
     
    #5
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