Software-Updates vs. Software-Neukauf ohne Updatefähigkeit

Dieses Thema "ᐅ Software-Updates vs. Software-Neukauf ohne Updatefähigkeit - Computerrecht / EDV-Recht" im Forum "Computerrecht / EDV-Recht" wurde erstellt von SportPark, 15. April 2018.

  1. SportPark

    SportPark Neues Mitglied 15.04.2018, 13:30

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    Software-Updates vs. Software-Neukauf ohne Updatefähigkeit

    Angenommen ein Software-Hersteller verkauft seine Software, ohne dass es laufende Kosten irgendeiner Art gibt. D.h. einmal gekauft, gehört sie dem Kunden und läuft nicht ab o.ä., sofern die technischen Voraussetzungen weiterhin erfüllt sind.

    Mit der Zeit gibt es kostenpflichtige Updates, die neue Funktionen, Verbesserungen etc. enthalten, wobei kein Update-Zwang besteht.

    Man hat z.B. Version 1 gekauft hat, Updates auf Version 2 und 3 nicht, weil die neuen Funktionen darin uninteressant waren. Die Neuerungen der Version 4 sind dagegen schon interessant und man möchte auf Version 4 updaten. Hier würden aber die Updatepreise für Version 2 und Version 3 zum Updatepreis für Version 4 hinzukommen, denn die Funktionen aus Version 2 und 3 sind in der Version 4 natürlich auch enthalten.

    Insgesamt wäre der Updatepreis für diese 3 Versionen höher als ein Neukauf der Version 4.

    Ist eine Klausel in den AGB (und deren Anwendung) zulässig, die besagt, dass es sich bei einem Neukauf um eine "Erstlizenz" handelt, die nicht updatefähig ist, d.h. man kann damit einfach neu beginnen, ohne dass die Daten aus den vorheringen Versionen übernommen und auf den neuen Stand gebracht werden? Dies wird durch die Software verhindert und nur dann ermöglicht, wenn es sich um eine "Updatelizenz" bzw. "updatefähige Lizenz" handelt, die man nur erhält, wenn man die Updates erwirbt.
     
    #1
  2. jurfo

    jurfo V.I.P. 15.04.2018, 16:23

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    AW: Software-Updates vs. Software-Neukauf ohne Updatefähigkeit

    Ja, absolut. Es gibt nichts, was dagegen spricht.
     
    #2
  3. mumpel

    mumpel V.I.P. 15.04.2018, 17:43

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    AW: Software-Updates vs. Software-Neukauf ohne Updatefähigkeit

    Hallo!

    Ich habe das Gefühl dass hier Update und Upgrade verwechselt werden. Updates sind meist kostenlose Verbesserungen und Fehlerbereinigungen innerhalb einer Programmversion. Upgrade dagegen ist der Wechsel zu einer neuen Programmversion (Versionsnummer) zum vergünstigten Preis. Ob ein Programm upgradefähig ist und zu welchem Preis entscheidet der Hersteller. Sprünge über mehrere Versionen hinweg sind immer teurer als von einer zur nächsten Version. Das ist bei vielen Herstellern so. Und dagegen spricht auch nichts.

    Gruß, René
     
    #3
  4. Kataster

    Kataster V.I.P. 15.04.2018, 18:00

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    AW: Software-Updates vs. Software-Neukauf ohne Updatefähigkeit

    Das könnte gut sein, dafür gibt mir der SV aber zu wenig her.

    Muss ja auch nicht, auch ein zwangsweise gestuftes und jeweils kostenpflichtiges Update wäre m.E. zulässig.

    Das berechtigte Interesse des Herstellers wäre doch, dass ein Nutzer nicht die Up-Dings 1-3 abwartet und dann erst No. 4 kauft.

    Sinn und Verhältnismäßigkeit spielen dafür keine Rolle.
     
    #4
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  5. cds

    cds V.I.P. 16.04.2018, 11:41

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    AW: Software-Updates vs. Software-Neukauf ohne Updatefähigkeit

    Hallo!

    Die Frage ist letztlich falsch herum.
    Richtig wäre: Wurde beim Kauf der SW vereinbart das zu jedem beliebigen Zeitpunkt ein Upgrade durch SW-Neukauf mit Übernahme der Daten möglich ist.

    Wenn dies vereinbart wurde, so ist es zu liefern. Wenn nicht, dann nicht.
     
    #5
  6. Benutzer1a

    Benutzer1a V.I.P. 16.04.2018, 18:29

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    AW: Software-Updates vs. Software-Neukauf ohne Updatefähigkeit

    Es ist echt kein Wunder, dass Softwarehwersteller es in D so schwer haben.
    Du kaufst schon zuerst mal keine Softwore, sondern ein im Lizenzvertrag bestimmtes Nutzungsrecht. Im Zweifel die einfache Nutzung wie sie durch den Zweck bestimmt ist.

    Alles andere ist die Vertriebspolitik des einzelnen Rechteverwerters. Update Upgrade usw. legal illegal scheiß egal.
    Da gibt es keine gesetzliche Regelung - nur die vertragliche zwischen Lizenznehmer und Lizenzgeber.
     
    #6
  7. cds

    cds V.I.P. 17.04.2018, 15:55

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    AW: Software-Updates vs. Software-Neukauf ohne Updatefähigkeit

    Naja,
    es herrscht halt doch die Meinung das Software ja eigentlich nix kosten darf.

    Wäre interessant zu wissen ob der OP von seinem Autohändler auch schon mal gefordert hat alle Verbesserungen die es an seinem KFZ-Modell gibt nachzurüsten, oder aber beim Neukauf alle Veränderungen die am alten KFZ durchgeführt wurden selbstverständlich kostenfrei zu übernehmen ....
     
    #7
  8. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 18.04.2018, 12:50

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    AW: Software-Updates vs. Software-Neukauf ohne Updatefähigkeit

    Vielfach kauft man auch einen Datenträger und ein Nutzungsrecht für das auf dem Datenträger enthaltene Computerprogramm...
    Was rechtlich nicht ganz unerheblich ist.
     
    #8
  9. Kataster

    Kataster V.I.P. 20.04.2018, 23:52

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    AW: Software-Updates vs. Software-Neukauf ohne Updatefähigkeit

    Hm - dann könnte ein Update (nicht Upgrade!) auch ein Eingeständnis sein, dass die Software einen Mangel hatte? Und man innerhalb der Gewährleistungszeit (nicht Garantie) darauf ohnehin ( = kostenlos) Anspruch hätte?

    Nur eine Idee, bitte nicht überbewerten.

    Und, ich hoffe, der TE äußert sich noch. Sonst können wir den Thread eh in den Wind schießen.

    Die Abgrenzung Update (Erhalt vertragsgemäßer Nutzung - mit Fragezeichen) gegen Upgrade (Erweiterung vertragsgemäßer Nutzung - ohne Fragezeichen) halte ich für ein interessantes Thema.
     
    #9
  10. Benutzer1a

    Benutzer1a V.I.P. 21.04.2018, 11:02

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    AW: Software-Updates vs. Software-Neukauf ohne Updatefähigkeit

    Das funktioniert so aber auch nicht: Ein Update ist ja nicht zwingend ein Bugfix.
    Für Updates gibt es eine Menge Gründe. Das fängt schon damit an, dass sich Rahmenbedingungen ändern - sei es (gern bei kaufmännischer Software) rechtliche Vorgaben oder schlicht dass ein OS Hersteller etwas "neues" raushaut - und ein Update notwendig wird um mit einer anderen OSVersion zu arbeiten.

    Sowas ist ganz nützlich - und wird deshalb öfter mal vertraglich vereinbart - oder freiwillig eine Zeit lang gewährt.

    Ein Upgrade ist meistens der Sprung in eine umfangreichere Programmversion, die mehr kann - und fast immer kostenpflichtig.

    Gerade bei teurerer Software ist es mehr und mehr üblich, dass ein Nutzungsrecht gar nur für ein Jahr und einen Nutzer eingeräumt wird dafür eine Gebühr verlangt wird.

    Da erledigt sich die frage nach Update/Upgrade ohnehin.
     
    #10
  11. SportPark

    SportPark Neues Mitglied 29.04.2018, 13:41

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    AW: Software-Updates vs. Software-Neukauf ohne Updatefähigkeit

    Hallo zusammen,
    sorry für die späte Rückmeldung und danke für die Rückmeldungen!

    Habe mir im Nachhinein schon gedacht, dass der gewählte Begriff "Updates" nicht ganz richtig war. Es stimmt schon, es gibt in dem Fall sowohl kostenlose Updates als auch kostenpflichtige, die dann richtigerweise "Upgrades" heißen sollten.

    Die kostenlosen Updates enthalten ggf. Korrekturen, kleinere Änderungen hier und da, aber keine neuen Funktionen, nichts "Größeres". Diese "Service-Updates" betreffen die jeweilige "Hauptversion" (1.0.1 -> 1.0.2 bzw. 2.0.1 -> 2.0.2 etc.)

    Bei meiner Frage ging es um die Upgrades, die entweder neue Funktionen enthalten oder Änderungen, die vielleicht nicht unbedingt als neue Funktion bezeichnet werden können, sondern aufgrund von neuen gesetzlichen Regelungen o.ä. zustande kommen. Diese haben dann auch eine neue "Hauptversionsnummer" (1.0.xxx -> 2.0.xxx etc.)

    Die Antowrt auf die Frage, was konkret vereinbart oder nicht vereinbart wurde, ist wohl nicht ganz eindeutig. Es heißt soweit "nur", dass eine Lizenz nur für eine bestimmte Version gilt z.B. 1 + Unterversionen oder 2 + Unterversionen etc.

    Das hier
    wurde nicht vereinbart, aber auch nicht das Gegenteil davon.

    Die umfangreichere, konkretere Formulierung im Eröffnungspost ist die aktualisierte Fassung.

    Genaugenommen geht es dann wahrscheinlich um zwei Fragen:
    1. Wie ich sie schon gestellt habe, ob die neue Fassung, die dann beim Neukauf gelten würde, zulässig wäre. Da scheint es in Richtung "Ja" zu gehen.
    2. Wer bei der alten Fassung im Recht wäre, wenn die "Updatefähigkeit" weder vereinbart noch nicht vereinbart wurde (es sei denn die Formulierung "eine Linzenz gelte nur für eine bestimmte SW-Version + Unterversionen" ist als "Nicht-Vereinbarung" zu sehen).
     
    #11
  12. cds

    cds V.I.P. 02.05.2018, 11:11

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    AW: Software-Updates vs. Software-Neukauf ohne Updatefähigkeit

    Hallo!
    "wurde nicht vereinbart, aber auch nicht das Gegenteil davon."

    In wievielen Verträgen die Sie so abschließen wird explizit aufgeführt was denn NICHT vereinbart werden soll?
    Steht in Ihrem Wohnungsmietvertrag auch explizit drinne das die Immobilie NICHT in Ihr Eigentum über geht sobald sie Summe der Mietzahlungen den Kaufpreis erreicht haben?
    Wenn Sie beim Bäcker ein Brötchen kaufen, wird dann explizit vereinbar das diese am nächten Tag NICHT mehr wie ein frisches schmeckt`?

    "Bei meiner Frage ging es um die Upgrades, die entweder neue Funktionen enthalten oder Änderungen, die vielleicht nicht unbedingt als neue Funktion bezeichnet werden können, sondern aufgrund von neuen gesetzlichen Regelungen o.ä. zustande kommen"

    Die kostenfreie Anpassung einer Software auf den jeweils aktuellen Rechtsstand kann wohl kaum als vertragliche Nebenpflicht gesehen werden, sondern in der Tat als neue Funktion.

    Irgendwie dreht sich das Thema im Kreis.
    Die Antworten bleiben aber. Sie haben KEINEN Anspruch auf die Möglichkeit des Imports Ihrer Daten in eine neue Version der SW, es sei denn dies wurde so vereinbart.

    Natürlich kann dies zum einen das Businessmodell des SW-Herstellers sein, der naturgemäß Interesse an kontinuierlichen Einnahmen hat.

    Zum anderen sind dies durchaus auch rein technische Gründe - wenn nämlich eine Datenkonvertierung von einer auf die folgende Version implementiert wird, aber eben keine Funktion die eine Konvertierung von jeder beliebigen Version der Vergangenheit auf die Aktuelle erlaubt.
    Klar wäre auch das technisch umsetzbar, nur schießen dann die Kosten in die Höhe, denn es muss ja nicht nur jeweils eine Konvertierungsfunktion implementiert werden, denn diese müsste auch zu jedem SW release getestet werden. Und das zu Gunsten der Kunden welche durch das Überspringen von SW-Versionen Geld sparen wollen.

    Um noch ein Beispiel zu nennen:
    Es ist sicherlich angenehm das man auch mit der aktuellen Version eines bekannten Textverarbeitungsprogrammes noch Dateien öffnen kann welche mit Version 1.0 aus dem Jahr 1983 erstellt wurden.
    Einen Rechtsanspruch darauf hat man aber nicht.
     
    #12
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