Privatverkauf falsche Eigenschaften

Dieses Thema "ᐅ Privatverkauf falsche Eigenschaften - Handelsrecht" im Forum "Handelsrecht" wurde erstellt von ced.du, 6. Juli 2018.

  1. ced.du

    ced.du Neues Mitglied 06.07.2018, 21:40

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    Privatverkauf falsche Eigenschaften

    Guten Abend liebe Community,

    wie ist der Sachverhalt bei falschen Artikelinformationen bei Privatverkauf von gebrauchten Geräten auf einer Verkaufsplattform?

    Mal angenommen der Verkäufer kopiert technische Details bei einem Netzwerkspeicher ins eigene Angebot und übersieht dort eine Festplatte, die dazu gehört.

    Nun schreibt er im Lieferumfang nur den Netzwerkspeicher ohne eine Festplatte zu erwähnen, da diese nicht enthalten ist.

    Er hat dem Käufer Rücktritt vom Kaufvertrag inklusive Übernahme aller Kosten angeboten.

    Dieser weigert sich jedoch und verlangt, dass der Verkäufer ihm eine neue Festplatte kauft oder die Differenz zu einem gleichwertigem Gerät bezahlt. Dabei wären die Kosten doppelt so hoch, wie der Kaufpreis.

    Kann der Käufer den Verkäufer zur Nacherfüllung zwingen?
     
    #1
  2. Kirschbaumblüte

    Kirschbaumblüte Forum-Interessierte(r) 11.07.2018, 11:34

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    AW: Privatverkauf falsche Eigenschaften

    Eigentlich müsste der gesunde Menschenverstand dem Fredersteller sagen, daß hier ganz wesentliche Angaben fehlen, um fundiert eine Meinung abgeben zu können.

    Was ich meine: Guck ich mir im Internet ein Fahrrad an mit Beschreibung und biete darauf, bekomme aber nur den Rahmen geliefert.... fühl ich mich verarscht und betrogen. Denn zu einem Fahrrad gehören nunmal Räder, Sattel, Kette.

    Also ist doch die Frage: Gehört zu diesem Netzwerkspeicher für den ordnungsgemäßen Betrieb eine Festplatte dazu - oder nicht? Denn wenn ja, ist das gekaufte Produkt für den Käufer völlig wertlos.

    Das zweite Problem: Der Käufer muß sich ja auf die Angaben des Verkäufers verlassen. Wenn der nun Angaben aus einem Datenblatt kopiert und darin ist von Festplatte die Rede, kann sich der Verkäufer später nicht damit rausreden, bei Lieferumfang nur geschrieben zu haben: "Netzwerkspeicher" - denn er liefert doch nur den Rahmen und nicht mehr.

    Natürlich fühlt sich hier der Käufer - zu Recht - betrogen, denn das gelieferte Produkt stimmt mit dem beschriebenen in keiner Weise überein.

    Für den Verkäufer gibt es aber ein kleines Schlupfloch, wenn er folgenden Satz in seiner Beschreibung stehen hat: "Biete hier Produkt xyz mit den Eigenschaften abc. Irrtum vorbehalten."

    Fehlt dieser Satz, kann der Verkäufer gezwungen werden, das Produkt zu liefern, welches er angepriesen hat.
    Zielführender wäre meines Erachtens hier, den Käufer offen und ehrlich anzuschreiben und darauf aufmerksam zu machen, daß es sich um einen Privatverauf handelte und einfach nur ein Fehler passiert ist. Man sei bereit, den Vertrag rückabzuwickeln. Natürlich ist der Verkäufer dann auf den Gutwillen des Käufers angewiesen.

    Auch gut wäre, den Support der betreffenden Internetseite anzuschreiben und die Situation zu schildern und dort nachzufragen, was der Verkäufer tun solle.
     
    #2
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