Informationspflicht vor einer Untersuchung/Behandlung

Dieses Thema "ᐅ Informationspflicht vor einer Untersuchung/Behandlung - Medizinrecht" im Forum "Medizinrecht" wurde erstellt von Jokus, 12. Januar 2018.

  1. Jokus

    Jokus Boardneuling 12.01.2018, 11:46

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    Informationspflicht vor einer Untersuchung/Behandlung

    Folgende Situation:
    Patient X wird im KH aufgenommen und kommt auf Station. Am kommenden Morgen wird der Patient vom Pflegepersonal zu einer Untersuchung geschickt, ohne Begleitung und ohne Patientengespräch mit dem Stationsarzt und ohne Frühstück, obwohl dies für diese Untersuchung nicht notwendig ist( z.B. Auslesung eines HSM). Bei der am Nachmittag folgenden Visite erklärt der Patient sein Missfallen über diese Vorgehensweise und bittet darum, das er zukünftig vor einer Untersuchung/Behandlung informiert werden möchte, worauf der Arzt erklärt, das er dafür keine Zeit habe. Wie wäre die korrekte Vorgehensweise sowohl aus Patientensicht als auch aus Sicht des Arztes.
    Zuletzt bearbeitet: 13. Januar 2018
     
  2. le_streets

    le_streets V.I.P. 13.01.2018, 06:30

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    Was ist ein hsm ? Egal. Der Patient ist mit dem einweisungsschein auf Grund einer bestimmten Erkrankung eingewiesen worden. Für verschiedene Erkrankungen sind Standard Voruntersuchungen normal von daher sehe ich kein Problem im Vorfeld nicht mit dem Patienten zu sprechen. Die Schwester sollte natürlich sagen das es sich um eine Voruntersuchung handelt aber ein Anrecht auf ein Gespräch mit dem Arzt sehr ich nicht.
     
  3. Jokus

    Jokus Boardneuling 13.01.2018, 08:40

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    HSM= Herz-Schritt-Macher.
    Ich denke, das ein Patient grundsätzlich einen Anspruch auf Information hat vor der Anordnung einer Maßnahme. Es sollte die Möglichkeit eines Widerspruchs/Beratung gegeben sein. Das Pflegepersonal kann und darf dergleichen nicht.
     
  4. Wrzlfrzl

    Wrzlfrzl V.I.P. 13.01.2018, 09:16

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    Wer behauptet das?
     
  5. Jokus

    Jokus Boardneuling 13.01.2018, 10:16

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    Behauptet Was?
    Ich "denke", und deshalb stelle ich hier die entsprechende Frage.
     
  6. Gammaflyer

    Gammaflyer V.I.P. 13.01.2018, 11:09

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    Natürlich darf eine Untersuchung nicht gegen den Willen des Patienten durchgeführt werden. Insofern hat er natürlich ein "Widerspruchsrecht".

    Bei invasiven, mit Risiken verbundenen Maßnahmen muss natürlich auch aufgeklärt werden, damit der Patient im Bilde ist und einwilligen kann.

    Ein individuelles Arztgespräch vor jeder Art von angesetzter Untersuchung wird in der Praxis kaum möglich sein.
    Im Sinne eines gesunden Arzt-Patienten-Verhältnisses ist es natürlich, dass der Patient weiß, was man "mit ihm anstellt". Insofern wäre ein Gespräch über die anstehenden Untersuchungen natürlich sinnvoll.

    Ob an dieser Stelle jedoch die "juristische Keule" der richtige Ansatz ist, das Problem zu lösen, halte ich für zweifelhaft.
     
  7. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 13.01.2018, 12:02

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    Eine Beschwerde a) bei der Krankenhausleitung und b) bei der zuständigen Landesärztekammer.
    Und in Zukunft ggf. die Wahl eines anderen Krankenhauses.
     
  8. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 13.01.2018, 12:05

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    Gehört aber zur vorgeschriebenen Aufklärung des Patienten zwingend dazu, und wenn es unterbleibt, hat der Arzt ggf. ein Riesenproblem, wenn bei der Untersuchung etwas schief geht oder sich aus der Untersuchung Folgen ergeben, über die der Patient nicht informiert war.
    Der richtige Ansatz ist a) die Beschwerde und b) der Wechsel des Krankenhauses.
    Denn die Antwort des Arztes auf die Beschwerde des Patienten ist schlicht unmöglich und inakzeptabel.
     
  9. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 13.01.2018, 12:08

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    Was der Arzt an Assistenzpersonal delegieren kann und was nicht, hängt vom konkreten Einzelfall ab.
    In manchen Fällen kann die Aufklärung zunächst mal auch durch Assistenzpersonal erfolgen, das ist zulässig und auch üblich, teilweise ist das Assistenzpersonal ja auch besser dafür geschult - die Vorbereitung für eine Darmspiegelung bekommen Sie nicht vom Arzt erklärt, sondern von einer MFA, die sich damit auskennt.
    Hat der Patient dann noch Fragen, die über das hinausgehen, was das Assistenzpersonal ihm beantworten kann, wird er an den Arzt verwiesen.

    Der trägt immer die Gesamtverantwortung und muss auch sicherstellen, daß seine Beauftragten ggf. den Patienten korrekt informieren.
     
  10. Gammaflyer

    Gammaflyer V.I.P. 13.01.2018, 12:13

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    Deswegen erwähnte ich im Absatz vorher mit Risiken verbundene Untersuchungen und sprach die notwendige Aufklärung an.

    Für eine nicht invasive Untersuchung ohne Risiken (ein EKG zum Beispiel oder die inspektorische Untersuchung eines dermatologischen Befundes) sehe ich keine Notwendigkeit für ein Aufklärungsgespräch.
     
  11. Wrzlfrzl

    Wrzlfrzl V.I.P. 13.01.2018, 12:21

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    Das „Auslesen eines Schrittmachers“ dauert einige Minuten und ist ein absolut harmloser Prozeß. Wer da verlangt, daß der Arzt sich zehn Minuten ans Bett setzt und wenn nicht das Krankenhaus wechselt, der lebt meines Erachtens an der Realität vorbei.
     
  12. Jokus

    Jokus Boardneuling 13.01.2018, 14:59

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    Es geht hier nicht um die notwendigen Untersuchungen oder so oder ums Händchenhalten, sondern einzig um die Bitte um Ankündigung und um die Weigerung des Medizinmenschen. Wenn man zum ersten mal ein EKG bekommt, kann das auch sehr beängstigend sein. Es würden auch nicht die Untersuchungen an sich in Frage gestellt, sondern nur der Weg dahin ohne irgend einer Erklärung oder sonstiges.
     
  13. Gammaflyer

    Gammaflyer V.I.P. 13.01.2018, 15:02

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    Und das halte ich wie gesagt für eine Angelegenheit, die man besser zwischenmenschlich (erneute Gespräche, ggf. Vorgesetzte, Beschwerde(-management) etc. ...) als juristisch lösen sollte.
    Zuletzt bearbeitet: 13. Januar 2018
     
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  14. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 14.01.2018, 16:09

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    Wann er ein Aufklärungsgespräch für nötig hält, entscheidet der Patient.
    Wenn der meint "Ich möchte nicht, daß Sie ein EKG schreiben, ohne daß wir vorher ausführlich darüber gesprochen haben, ob dabei vielleicht die NSA meine kardiologischen Daten ausliest!", dann ist das so.
    Ebenso kann der Patient selbstverständlich sagen: "Sie gucken mir nicht auf das Ekzem an meinem Hintern, bevor Sie mir nicht umfassend dieses und jenes erklärt haben!"

    Und was der Arzt absolut nicht machen darf (weil er damit gegen die einschlägigen Vorschriften seiner Berufsordnung verstößt): dem Patienten mal eben ohne Erklärung den Ärmel hochschieben und sich die Hautunregelmäßigkeiten am Arm angucken.

    Da hat er selbstverständlich zu sagen: "Machen Sie bitte mal den Arm frei. Ich möchte gucken, ob... Um sicherzugehen, daß..." Usw.

    Das gehört zur Aufklärungspflicht des Arztes selbstverständlich dazu.

    Es ist im übrigen der Minimalstandard zivilisierten menschlichen Verhaltens, daß Ärzte oder ihr Assistenzpersonal einem Patienten vor einer Untersuchung, sei sie invasis oder minimalinvasiv oder gar nicht invasiv, den Patienten darüber aufklären, was da gemacht werden soll.
    Und Minimalstandard ärztlichen Verhaltens sowieso.
     
  15. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 14.01.2018, 16:11

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    Da hat der Arzt dann zu sagen: "Wir schreiben mal ein EKG."

    Und dann hat der Patient entweder eine wie auch immer geartete Vorstellung, was das denn ist, und lässt es einfach zu. Oder er fragt nach: "Tut das weh?"

    Früher wurden bei Männern mit stärkerer Brustbehaarung an den Stellen für die Elektroden die Haare abrasiert. Da muss dann selbstverständlich auch vorher gefragt werden.

    Und wenn der Patient sich, warum auch immer, vor dem EKG fürchtet, dann muß der Arzt in aufklären und beruhigen, daß es dazu keinen Anlass gibt.
     
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