Honorarvereinbarung trotz PKH?

Dieses Thema "ᐅ Honorarvereinbarung trotz PKH? - Kostenrecht" im Forum "Kostenrecht" wurde erstellt von FCM1400, 12. April 2018.

  1. FCM1400

    FCM1400 Senior Mitglied 12.04.2018, 13:58

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    Honorarvereinbarung trotz PKH?

    Folgender, fiktiver Fall:

    Person A beauftragt einen neuen RA mit seiner Interessenswahrung, da sich sein bisheriger RA beruflich umorientiert hat. Es geht um Trennungsunterhalt, nachehelichen Unterhalt und hauptsächlich um Zugewinnausgleich. Person A ist mittlerweile rechtskräftig geschieden. Person A leistet 800 EUR Vorschuß, die der neue Anwalt verlangt hat.

    Person A erhält nachehelichen Unterhalt aufgrund einer eintweiligen Anordnung (EA). Das Gericht verlangt von ihm, binnen vier Wochen ein Hauptverfahren zu beantragen. Der (neue) Anwalt macht nichts, sondern meldet sich nur lappidar beim Gericht, das daraufhin die EA rückwirkend aufhebt. Person A ist seit dem fast ohne Einkommen. Er bekommt neben einem äußerst geringfügigem Gehalt nun zusätzlich ALG II ("Aufstocker").

    In Sachen Trennungsunterhalt ruht ein Hauptverfahren, dessen Fortsetzung der neue Anwalt beim Gericht anmahnen soll. Macht er aber nicht.

    In Sachen Zugewinnausgleich besteht definitiv ein Rechtsanspruch (zwei kleine Unternehmen, Immobilien, Kraftfahrzeuge, usw.). Da will der Anwalt was machen, verspricht ihm nach Wochen der Untätigkeit, daß die Klage bis Weihnachten 2017 raus ist. Er übergibt Person A einen Antrag auf PKH, den Person A auch komplett ausgefüllt abgibt. Der Anwalt legt nun los, er hat angeblich sogar seine Bekannte, eine Steuerberaterin, eingeschaltet, da die Bilanzen der beiden Unternehmen analysiert werden müssen. Person A, der in den beiden Familienunternehmen gearbeitet hat, hat sehr viel zugearbeitet, so daß das - trotz aller Komplexität - leicht handhabbar ist. Trotzdem passiert absolut nichts.

    Person A fragt nun Anfang April 2018 freundlich nach dem Stand der Dinge. Ergebnis: Es kommt eine Nachricht per E-Mail, daß das Verfahren komplex sei und nicht mit einer bloßen PKH-Gebühr vergütet werden kann. Der Anwalt verlangt eine Honorarvereinbahrung, die Person A natürlich nicht abschließen kann. Der Anwalt will in dem Fall sein Mandat niederlegen.

    Fragen:
    Der Anwalt hat ihm doch einen PKH-Antrag gegeben (und angenommen), er kannte die wirtschaftlich Situation und den Stand der Verfahren. Kann er nun einfach zusätzlich Geld verlangen? Es droht Verjährung. Was soll Person A nun tun?
     
    #1
  2. ...

    ... Aktives Mitglied 13.06.2018, 23:07

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    AW: Honorarvereinbarung trotz PKH?

    Wurde vom Gericht bereits PKH bewilligt und wurde besagter RA beigeordnet?
     
    #2
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