Höherwertige Falschlieferung, Händler fordert bereits eingebaute Ware zurück

Dieses Thema "ᐅ Höherwertige Falschlieferung, Händler fordert bereits eingebaute Ware zurück - Kaufrecht / Leasingrecht" im Forum "Kaufrecht / Leasingrecht" wurde erstellt von ntldr, 7. Februar 2018.

  1. ntldr

    ntldr Boardneuling 07.02.2018, 09:03

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    Höherwertige Falschlieferung, Händler fordert bereits eingebaute Ware zurück

    Hallo,

    folgender Fall:

    A bestellt für einen Neubau Fenster, welche Termingerecht geliefert werden. A lässt die Fenster am Folgetag der Lieferung von einem Fachmann einbauen.

    Fünf Tage später meldet sich der Händler der Fenster, dass dem A versehentlich die falschen, deutlich höherwertigen (z.B. 1500€ statt 700€ für ein Fenster) geliefert wurden. Der Händler fordert nun A auf, die falsch gelieferten Fenster entweder zurückzugeben oder 80% des Aufpreises zu den besseren Fenstern zu zahlen.

    Die gelieferten Fenster sind vom Laien nicht direkt als höherwertig zu erkennen (gleiches Äußeres, Unterschiede insbesondere bei der Verglasung), weshalb dies dem A bei der Lieferung auch nicht aufgefallen ist.

    Welche Verpflichtungen hat A nun gegenüber dem Händler? Muss A die nicht unerheblichen Aus- und Einbaukosten der Fenster selbst tragen?
     
  2. aero89

    aero89 V.I.P. 07.02.2018, 17:20

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    AW: Höherwertige Falschlieferung, Händler fordert bereits eingebaute Ware zurück

    Ich meine der Händler hätte einen Herausgabeanspruch. Den entstandenen Schaden hätte der Händler zu begleichen. Letztlich wird es also sinnvoller sein, dem Kunden die Fenster zu überlassen, als das Geld darin zu investieren, einen Kunden unzufrieden zu stellen.
     
  3. once

    once V.I.P. 12.02.2018, 14:05

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    AW: Höherwertige Falschlieferung, Händler fordert bereits eingebaute Ware zurück

    Der Händler hätte also seine irrige Erklärung, daß die gelieferten Fenster zur Tilgung seiner kaufvertraglich geschuldeten Fensterlieferung bestimmt sein sollen, angefochten. Dann kann er die rechtsgrundlos erlangten Fenster zurückverlangen ( und die vertragsgerechten Fenster liefern ). Weil dies wegen des Einbaus der Fenster nicht möglich ist, müßte stattdessen Wertersatz geleistet werden.

    Wenn der Einkaufswert des gekauften Fensters 350€ beträgt, und der des gelieferten 720€ - dann könnte der Händler vermutlich "nur" die Differenz von 370€ verlangen.

    Behalten darf er den Gewinn - allerdings nur den Gewinn aus dem Verkauf des 700€-Fensters ( ca. 180€. )

    ( Der Händler möchte den Käufer so stellen, als hätte er ihm ein Fenster für 1700€ verkauft und könne deshalb nach einer Irrtums-Anfechtung -zusätzlich zum höheren (Einkaufs-)Mehrwert- auch den höheren Gewinnanteil aus der Lieferung des Luxus-Fensters herausverlangen. )

    11
     
  4. Marie Larsen

    Marie Larsen V.I.P. 12.02.2018, 16:23

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    AW: Höherwertige Falschlieferung, Händler fordert bereits eingebaute Ware zurück

    Manchmal frage ich mich echt, wie alt du eigentlich bist. Die Vertragstheorie ist doch schon seit fast 100 Jahren out.
     
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