Familienzusammenführung/Nachzug versus Lebensmittelpunkt

Dieses Thema "ᐅ Familienzusammenführung/Nachzug versus Lebensmittelpunkt - Asyl- und Ausländerrecht" im Forum "Asyl- und Ausländerrecht" wurde erstellt von Onyango, 28. Mai 2018.

  1. Onyango

    Onyango Neues Mitglied 28.05.2018, 14:57

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    Familienzusammenführung/Nachzug versus Lebensmittelpunkt

    Folgender fiktive FZF-Fall:

    Deutscher Staatsangehöriger A. ist seit über 3 Jahren mit Frau B aus Ostafrika (OA) verheiratet. B brachte ein minderjähriges, noch schulpflichtiges Kind mit in die Ehe. A ist weder der leibliche Vater, noch hat er das Kind adoptiert.

    Die Ehe wurde in OA geschlossen und anschließend im deutschen Eheregister eingetragen. Für das Kind soll wegen der noch mehrere Jahre andauernden Schulausbildung noch kein Nachzug beantragt werden. Die Betreuung in OA soll durch Familienangehörige erfolgen

    B hat keinen Aufenthaltstitel für Deutschland, verfügt aber seit 2017 über Deutschzertifikat Level A1 Goethe-Institut, allerdings nur mit dem Schnitt "befridiegend".

    Visum zur Familienzusammenführung soll Mitte 2018 bei der deutschen Botschaft im OA-Land beantragt werden.

    A ist berufstätig und geht voraussichtlich 2019 in den arbeitgeberfinanzierten Vorruhestand bis zum frühesten Renteneintrittstermin. A wohnt zur Miete und verfügt auch während der Vorruhestandsphase über ausreichendes Einkommen aus dem bisherigen Arbeitsverhältnis.

    A und B haben gemeinsamen Immobilienbesitz in OA und beabsichtigen sowohl in Deutschland als auch in OA zu leben.

    A hat für das OA-Land keine permanent residence; bislang reist er mittels Touristen-Visum ein bzw. aus. Er beabsichtigt die permanent residence ab 2019 im OA-Land zu beantragen. Sein deutscher Wohnsitz bleibt jedoch fortbestehen und dient dem Ehepaar als fester Wohnsitz in Deutschland.

    B hätte vermutlich keine Gelegenheit einen Integrationskurs durchgängig zu absolvieren wegen der reisebedingten Unterbrechungen zwischen Deutschland und OA.

    Hat B einen Anspruch auf einen deutschen Aufenthaltstitel, auch wenn ggfls. die Aufenthalte weniger als 180 Tage pro Jahr in Deutschland betragen würde ?

    Für den Falls dass ein Aufenthaltstitel nicht bewilligt würde: Welche Ausreisemöglichkeiten aus OA hätte B im Falles eines (Bürger-)Krieges ?
    Zuletzt bearbeitet: 28. Mai 2018
     
  2. HeFi

    HeFi Junior Mitglied 13.06.2018, 22:40

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    AW: Familienzusammenführung/Nachzug versus Lebensmittelpunkt

    JA, als Ehegatte eines Deutschen hat sie einen Rechtsanspruch auf einen AT.

    Allerdings geht dieser AT verloren, wenn sie länger als 6 Monate oder dauernd Deutschland verlässt --> § 51 AufenthG
     
  3. mayerei

    mayerei V.I.P. 14.06.2018, 03:37

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    AW: Familienzusammenführung/Nachzug versus Lebensmittelpunkt

    A beachte auch:
    - ausreichend Krankenversicherungsschutz für B. Ist B über 50 (oder war es 55?) ist der Eintritt über die Familienversicherung nicht möglich.
    - ausreichendes Einkommen, oberhalb des Pfändungsfreibetrages. lt. wiki komme ich auf einen Nettolohn von ca. 1.500€ (den genauen Wert teilt die Ausländerbehörde mit), wenn das Kind mitgezählt wird sind es sogar 1.720€.

    Der A muss also über eine ganz bedeutende Rente verfügen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Pfändungstabelle
     
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