falscher Preis für Wein

Dieses Thema "ᐅ falscher Preis für Wein - Für Erstsemester und Anfangssemester" im Forum "Für Erstsemester und Anfangssemester" wurde erstellt von dualsas, 13. Mai 2008.

  1. dualsas

    dualsas Neues Mitglied 13.05.2008, 13:19

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    falscher Preis für Wein

    Folgende fiktive Fallkonstellation bereitet mir ein wenig Kopfzerbrechen:
    Der W geht in sein Lieblings-und Stammweinlokal, wo er immer denselbem teuren Wein trinkt. Die Karte ist heute aber anders: der Preis für ein Glas seiner Lieblingssorte ist immens weniger als sonst (Preisirrtum seitens des Restobesitzers). Kellner fragt: "Ihr Lieblingswein wie immer?" W nickt zustimmend. Als W den Wein getrunken hat und der Kellner abkassieren will und dabei den richtigen Preis fordert, will K nur den in der Karte ausgezeichneten geringeren Preis zahlen. Hat der Rsetsobesitzer einen Anspruch auf Zahlung des richtigen Preises?

    Danke für Eure Hilfe

    DS
     
    #1
  2. sa.fran

    sa.fran Boardneuling 18.06.2008, 16:37

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    AW: falscher Preis für Wein

    Ja, er hat Anspruch auf Zahlung des normalen Preises.

    Ein Kaufvertrag, der hier stattgefunden hat, besteht immer aus Angebot (Möchten Sie die Sache für diesen Preis kaufen?) und Annahme (Ja, ich nehme es....oder....Nein, ich nehme es nicht.).

    Die Weinkarte stellt in diesem Falle kein Angebot dar, sondern lediglich eine Aufforderung, ein Angebot zu machen. Indem man den Wein bestellt macht man quasi ein Angebot und der Verkäufer (hier der Kellner) kann das Angebot annehmen oder nicht. Der Wein wurde gebracht, also wurde das Angebot angenommen. Der Kaufvertrag gilt.

    Hier könnte man noch hinzufügen, dass man sich hätte erkundigen können, ob der neue Preis denn seine Richtigkeit hätte. So könnte man wenigstens Irrtümern und Verwechslungen aus dem Weg gehen. Der Logik nach, wäre es auch sehr unwahrscheinlich, dass ein sehr teurer Wein auf einmal um ein Vielfaches billiger wird. Hier hätte man hellhörig werden müssen.

    Gruß
     
    #2
  3. charles0308

    charles0308 V.I.P. 18.06.2008, 17:00

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    AW: falscher Preis für Wein

    m.e. ist die Bestellung des Gastes - auf der Grundlage der ausgezeichneten Speise- und/oder Weinkarte - das Angebot. Mit der Annahme und dem servieren der Bestellung nimmt der Gastwirt das Angebot an.
    Ergo ist der auf der Karte bezeicnete Preis fällig und zu leisten
     
    #3
  4. sa.fran

    sa.fran Boardneuling 18.06.2008, 20:49

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    AW: falscher Preis für Wein

    Das ist so nicht richtig.

    Eine Weinkarte (die ja Preislisten, Katalogen oder Schaufensterauslagen gleich kommt) ist NIE bereits das Angebot, sondern wie oben geschrieben, eine Einladung ein Angebot zu machen! Eine Willenserklärung (also z.B. das Angebot) muss an eine bestimmte Person gerichtet sein. Das ist bei einer Weinkarte keineswegs der Fall.

    Bei versehentlich falscher Preisdarstellung gilt - ich zitiere laut BGB § 119:

    Anfechtbarkeit wegen Irrtums
    "Wer bei Abgabe einer Willenserklärung über deren Inhalt im Irrtum war oder eine Erklärung dieses Inhalts überhaupt nicht abgeben wollte, kann die Erklärung anfechten, wenn anzunehmen ist, dass er sie bei Kenntnis der Sachlage und bei verständiger Würdigung des Falles nicht abgegeben haben würde."

    Hier noch ein Link:
    http://209.85.135.104/search?q=cach... kaufvertrag angebot&hl=de&ct=clnk&cd=1&gl=de
     
    #4
  5. StudentBBL

    StudentBBL Senior Mitglied 23.12.2010, 13:01

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    AW: falscher Preis für Wein

    Dann könnnten Restaurantbesitzer ja immer falsche Preise in ihre Liste eintragen und dann wenn der Kunde zahlen muss 5,00€ draufschlagen...

    An der Kasse hat der Kunde, wenn die Ware über das Band geht immernoch die Chance zu sagen: Das war anders ausgezeichnet das nehme ich nicht mit!

    Hat der Kunde die Speisen und Getränke in einem Restaurant verzehrt, hat er keine Chance mehr das rückgängig zu machen.

    Ich gehe auch davon aus, dass das Angebot des Gastes auf dem Preis der Speisekarte beruht und der Kellner das Angebot spätestens mit Bringen der Speisen angenommen hat.

    Ich erinnere mich da an den berüchtigten "Speisekartenfall" wo ein Gast Speisen einer veralteten Karte bestellt in der niedrigere Preise galten.
     
    #5
  6. Legat

    Legat Neues Mitglied 12.02.2018, 17:48

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    AW: falscher Preis für Wein

    Eine Frage: Habe jetzt den Fall auch auf dem Tisch. Wie ist denn jetzt die Lösung?
     
    #6
  7. larsi823

    larsi823 Neues Mitglied 14.08.2018, 15:54

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    AW: falscher Preis für Wein

    Mein Vorschlag..

    Klar ist, dass die Speisekarte eine invitatio ad offerendum ist.

    Man muss den Sachverhalt aufbröseln.

    1. Angebot: Bestellung des Gastes.
    -> Inhalt: Wein zum Preis von XY
    2.Annahme: Durch Aufnahme, spätestens jedoch durch das Bringen der Bestellung.
    -> Inhalt: Wein zum Preis von XX

    3.Einigung:
    Zu fragen ist dann hier ob eine tatsächliche Einigung erfolgt ist.
    - hinsichtlich des Weines, der Sorte etc. ist eine Einigung erfolgt.

    - hinsichtlich des Preises?

    Es kommt dabei zunächst darauf an, welchen Inhalt die Erklärung des Gastes hatte.
    Er hat von der neuen Speisekarte einen Wein bestellt für den neuen Preis.
    Sein Wille ist demnach auf den günstigeren Preis gerichet nach § 133 BGB.

    Fraglich bleibt nur ob das für einen objektiven Dritten zu erkennen ist nach § 157 BGB

    Ein Wirt muss davon ausgehen, dass der Gast nach der ausgelegten Speise- bzw. Getränkekarte bestellt.
    Nach dem verobjektivierten Empfängerhorizont hat also der Gast einen Wein für den Preis bestellt, der auf der Getränkekarte vermerkt war.
    Für die Aktualisierung der Getränkekarte muss der Wirt Sorge tragen, wenn er jedoch eine falsche Karte auslegt, dann ist er nicht mehr schutzwürdig.

    Insgesamt daher: günstigere Preis des Weines

    Ansonsten kommen noch Anfechtung usw. in Betracht, aber diesbazüglich steht ja nichts im Sachverhalt
     
    #7
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