Facharzt verschreibt zu wenig Medikament

Dieses Thema "ᐅ Facharzt verschreibt zu wenig Medikament - Arztrecht" im Forum "Arztrecht" wurde erstellt von Kirschpie, 12. Oktober 2018.

  1. Kirschpie

    Kirschpie Neues Mitglied 12.10.2018, 12:11

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    Facharzt verschreibt zu wenig Medikament

    Guten Tag,

    Folgendes Beispiel:

    Einem Kassenpatienten wird von seinem Facharzt ein Medikament zur Vorbeugung einer Krankheit verschrieben. Laut Facharzt soll das Medikament mehrmals täglich eingenommen werden, sodass der Patient pro Quartal genau drei Packungen des Medikaments benötigt. Ein Packung des Medikaments kostet unter 20,-€. Aufgrund des Budgets des Facharztes verschreibt dieser nur eine Packung und weist den Patienten an die restlichen zwei Packungen von seinem Hausarzt verschreiben zu lassen.

    Der Hausarzt verschreibt dem Patienten das Medikament nicht, da er nicht sein Budget für ein Medikament welches der Facharzt verschreiben soll ausgeben möchte.

    Ohne die regelmäßige Einnahme des Medikaments müsste der Patient alle ein bis zwei Jahre operiert werden.

    Wie kann der Patient an die nötige Menge seines Medikaments kommen? Ist der Facharzt dazu verpflichtet genügend Medikamente für die von ihm verordnete Behandlung zu verschreiben?
     
    #1
  2. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 12.10.2018, 15:48

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    AW: Facharzt verschreibt zu wenig Medikament

    Er beschwert sich bei seiner Krankenversicherung.
    Die sagt dann dem Arzt, daß er dem Patienten das Medikament verschreiben muss, und daß die Krankenversicherung den Arzt in Regress nehmen wird, wenn er das Medikament verschreibt und damit sein Budget überschreitet...
    Wenn er den Patienten behandelt, ist er dazu verpflichtet, und gleichzeitig ist es ihm verboten.
    Bzw.: er müsste es aus eigener Tasche bezahlen...

    Hinsichtlich eines Auswegs aus diesem Problem wenden Sie sich an Ihren Bundestagsabgeordneten oder versichern Sie sich in einer privaten Krankenversicherung.

    (Die Irren laufen heutzutage draußen frei herum, die in den Anstalten sind nicht die Irren. Das hat aber nichts mit dem Budget zu tun - die Irren, die das zu verantworten haben, sind allesamt privat krankenversichert.

    Übrigens auch die Vorstände der Gesetzlichen Krankenversicherungen... Mit Jahresgehältern zwischen 323.997,12 € (Techniker Krankenkasse TKK) und 149.049,60 €(IKK Nord), Zahlen für 2016, geht das ja auch.)
    Zuletzt bearbeitet: 12. Oktober 2018
     
    #2
  3. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 12.10.2018, 15:48

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    AW: Facharzt verschreibt zu wenig Medikament

    Tip am Rande: mehrere Ärzte aufsuchen, vielleicht hat einer noch Luft im Budget.
     
    #3
  4. Azalee

    Azalee V.I.P. 12.10.2018, 16:42

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    AW: Facharzt verschreibt zu wenig Medikament

    Was du schreibst ist schlicht Mist. Das Budget eines Arztes besteht nicht in festen Euro sondern im Verhältnis zu den fachlichen Kollegen. Weicht er aus medizinischen Gründen nach oben ab, muss er sich rechtfertigen. Kann er das, muss er nichts aus eigener Tasche zahlen. Dein zweiter Tip spart im übrigen echt Geld....
    Und ansonsten würde ich dich bitten, die Behauptungen zur PKV der GKV Vorstände zu belegen oder sie zu lassen.
    Unser Vorstand jedenfalls ist genauso GKV versichert, wie jeder einzelne MA
     
    #4
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  5. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 13.10.2018, 00:36

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    Das ist so schlicht falsch.
    Das Budget richtet sich nach den Durchschnittswerten, das ist richtig, aber am Ende sind es eben "feste Euro". Denn der Durchschnittswert (pro Patient) ist nun mal immer ein "Euro-Wert". Was soll er auch sonst sein? Eine Anzahl Glasperlen?
    Und die Rechtfertigung muss von der KV nicht akzeptiert werden, und wird es oft auch nicht.
    Es ist eine Tatsache, daß viele Ärzte mit Kassenzulassung Regressforderungen wegen Budgetüberschreitung haben, und das dann über ihre Privatpatienten quersubventionieren.
    Das kommt nun sehr auf den Einzelfall an, und war hier ironisch gemeint...:rolleyes:
    Wer's glaubt, wird selig...:ROFLMAO:
     
    #5
  6. Azalee

    Azalee V.I.P. 15.10.2018, 17:12

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    AW: Facharzt verschreibt zu wenig Medikament

    Ich glaube es nicht, ich weiß, dass zumindest bei meiner GKV alle Vorstände, die in der GKV groß geworden sind, weiterhin GKV versichert sind und waren. Egal, ob sie es anders könnten, bei uns ist das Ehrensache. Anders ist es natürlich bei denen, die von extern dazugestoßen sind und bereits PKV versichert waren. Auch für einen Kassenvorstand gilt nunmal das SGB.
    Also unterlass es bitte, blinde Behauptungen aufzustellen.
     
    #6
  7. WeisWas

    WeisWas V.I.P. 15.10.2018, 17:33

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    AW: Facharzt verschreibt zu wenig Medikament

    Dann werde ich wohl selig :)

    Allerdings glaube ich auch, dass (vermutlich alle) diese Leute Zusatzversicherungen haben, mit denen sie sich wie Privatpatienten behandeln lassen können.
     
    #7
  8. zeiten

    zeiten V.I.P. 15.10.2018, 17:54

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    AW: Facharzt verschreibt zu wenig Medikament

    Niemand, der genug Geld und einen Funken Verstand hat, verlässt eine gesetzliche Krankenversicherung.
     
    #8
  9. Azalee

    Azalee V.I.P. 15.10.2018, 18:09

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    AW: Facharzt verschreibt zu wenig Medikament

    Das glaube ich auch. Und selbst ohne können die Vorstände kaum unerkannt in ein KH einchecken. :cool:
     
    #9
  10. BackInBlack

    BackInBlack V.I.P. 15.10.2018, 18:41

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    AW: Facharzt verschreibt zu wenig Medikament

    Der Patient sollte den Vorfall seiner Krankenkasse schildern und ferner der Kassenärztlichen Vereinigung. Die sollen ihm sagen, wie er nun an sein Medikament kommt.
     
    #10
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