Depotvertrag durch Direktbank verletzt - Anspruchsgrundlagen und Kausalität

Dieses Thema "ᐅ Depotvertrag durch Direktbank verletzt - Anspruchsgrundlagen und Kausalität - Bankrecht" im Forum "Bankrecht" wurde erstellt von AJ22, 3. Januar 2018.

  1. AJ22

    AJ22 Boardneuling 03.01.2018, 19:34

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    Depotvertrag durch Direktbank verletzt - Anspruchsgrundlagen und Kausalität

    Hallo zusammen,

    angenommen eine Online-Direktbank hat in ihren Vertragsbedingungen des Depotvertrags stehen: "Vor der Zulassung in Finanzinstrumenten der Produktklasse F bedarf es zusätzlich zu den bevorstehenden Regelungen weiter Vereinbarungen."

    Bei der Produktklasse F handelt es sich um die entsprechend höchste Risikoklasse mit spekulativen Wertpapieren.

    Nun hat die Direktbank einem Kunden (nach eigenem Vortrag gewollt) einige Wertpapiere der Produktklasse F freigeschaltet, ohne die genannte zusätzliche Vereinbarung vom Kunden unterschrieben vorliegen zu haben, welche eine Art zusätzliche Risikoaufklärung darstellt.
    Der Kunde dachte, er wäre entsprechend dem Vertrag nicht für die Risikoklasse F freigeschaltet gewesen, die Wertpapiere wären in einer niedrigeren Produktklasse E mit entsprechend niedrigem Risiko gewesen. Das Risiko der höchsten Produktklasse wollte er nicht eingehen; das Ausfüllen bzw. sogar die Zusendung des Formulars hatte er entsprechend bewusst abgelehnt. Er hat durch den Handel einen finanziellen Schaden erlitten.

    Meine Fragen dazu:

    1) Wie lauten in diesem Fall die möglichen Anspruchsgrundlagen des Kunden für Schadenersatz? (z.B. §280 BGB , weitere?)

    2) Wie umfangreich müsste / könnte ein Nachweis der Kausalität der Pflichtverletzung für den entstandenen Schaden aussehen? Reicht der Vortrag des Kunden vor Gericht aus, liegt es im subjektiven Ermessen des / der Richter? Wie sieht ein "Nachweis" der Kausalität aus?

    Danke für eure Hilfe!
     
  2. TomRohwer

    TomRohwer V.I.P. 04.01.2018, 12:30

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    Wer hat vorgetragen, daß er gewollt hat? Der Kunde? Die Bank?
     
  3. AJ22

    AJ22 Boardneuling 04.01.2018, 12:46

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    Damit ist gemeint, dass die Bank nicht vorgetragen hat, dass es sich um ein Versehen oder um einen technischen Fehler gehandelt hat, sondern sie hat vorgetragen, dass sie bewusst diese Freischaltung durchgeführt hat, es also Absicht war.

    Zudem trägt die Bank vor, dass ein entsprechender Schutz des Kunden durch die zusätzlichen Formulare der (Risiko)Vereinbarungen rein freiwillig wäre, eine Verpflichtung hierzu bestehe nicht (was dem oben angegebenen Auszug aus den Vertragsbedingungen widerspricht).
    Zuletzt bearbeitet: 4. Januar 2018
     
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