Anzahlung für Reservierung eines Pferdes

Dieses Thema "ᐅ Anzahlung für Reservierung eines Pferdes - Tierrecht" im Forum "Tierrecht" wurde erstellt von ponymädchen, 3. Juni 2018.

  1. ponymädchen

    ponymädchen Neues Mitglied 03.06.2018, 23:29

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    Anzahlung für Reservierung eines Pferdes

    Hallo, mal angenommen folgendes Szenario liegt vor:

    A verkauft im Mai aus privaten Gründen ein Reitpferd zu einem Preis von 7000€ (mittelpreisiges Niveau).
    Ein Interessent (B) meldet sich per SMS auf die Annonce, möchte das Pferd gerne haben, kann aber erst 9 Tage später, im Juni, kommen und das Pferd besichtigen und abholen. Daher möchte B das Pferd reservieren.
    A stimmt einer verbindlichen Reservierung bei einer Anzahlung von 250€ zu. B stimmt dem Betrag zu und überweist noch am selben Tag.
    B erscheint, wie vereinbart, 9 Tage später und probiert das Pferd gemeinsam mit seiner Begleitung aus. Das Pferd entspricht dem Zustand aus der Anzeige, die Begleitung ist begeistert vom Probereiten und auch bei B präsentiert sich das Tier ordentlich.
    B kommen nun aber doch allgemeine Bedenken, ob er einem neuen Pferd gewachsen wäre. B entscheidet sich gegen die Mitnahme des Tieres und fordert anschließend per SMS seine Anzahlung zurück.

    Muss A dieser Forderung folgen?
    A hat aufgrund der Reservierung sämtlichen weiteren Interessenten, die das Tier ebenfalls direkt mitgenommen hätten, abgesagt. Diesen müsste er nun erklären, dass das Pferd nun doch wieder zu haben sei, obwohl kein Mangel vorgelegen hat, der den Rücktritt von B erklärt hätte. A muss evtl also damit rechnen, dass die Interessenten den Rücktritt von B für Preisverhandlungen nutzen werden und er somit evtl nicht den vollen Verkaufspreis erhalten wird.
    Zudem wurde aufgrund der Zeitspanne zwischen Reservierung und geplanten Abholtags die Stallmiete in Höhe von 200€ für den neuen angebrochenen Monat fällig. Hätte A nicht auf B warten müssen, wären diese nicht angefallen. Zudem fallen für die Zeit bis zum Verkauf an einen anderen Interessenten nun weiterhin Futter-, Trainings- und Versicherungskosten an. Ganz zu schweigen vom Arbeitsaufwand.

    Kann A die Anzahlung somit als Schadensersatz aufgrund des Rücktritts des potentiellen Käufers geltend machen?

    Langer Text, aber eine Antwort wäre klasse!
     
    #1
  2. Librarian

    Librarian Star Mitglied 04.06.2018, 00:56

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    AW: Anzahlung für Reservierung eines Pferdes

    .. Da müsste man wortwörtlich die Formulierungen kennen. Grundsätzlich würde ich jedoch eine "Anzahlung" als Teilleistung auf den späteren Kaufpreis sehen, wenn das Pferd nicht gekauft wird kommt die Anzahlung wieder zurück. Anders wäre es, wenn es eine Gebühr für die Reservierung gewesen und diese auch so benannt worden wäre. Ist nur meine Meinung.

    Das weiß man nicht, wird man auch nicht beweisen können. Kein Mensch kauft ein Pferd nur nach den Angaben in der Anzeige. Hatte durchaus sein können, daß die Farbe nicht gefällt oder sonst was. Das ist jedenfalls kein Argument, das zieht.

    Das hätte sich A vorher überlegen können und dann entweder eine Verzögerung ablehnen sollen (wer zuerst kommt, mahlt zuerst) oder die Kosten hierfür vorher besprechen müssen und eine entsprechende Vereinbarung mit B treffen können. Grundsätzlich kann so etwas aber immer entstehen, es ist ja nicht gesagt, daß die anderen Kandidaten das Pferd genommen hätten... Sowas preist man auch in den Kaufpreis mit ein.
     
    #2
  3. cherokee

    cherokee V.I.P. 04.06.2018, 12:42

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    AW: Anzahlung für Reservierung eines Pferdes

    Die Anzahlung war nicht näher definiert? Dann sehe ich eher schlechte Karten, wenn nicht vorher schon ein Kaufvertrag zu Stande kam.
    A ist einfach falsch vorgegangen beim Verkauf, das kann er B jetzt nicht anrechnen.
     
    #3
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